Verschiebungen und Fehlstellungen der Wirbelsäule und der Gelenke verursachen Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Verspannungen der Muskulatur. Diese Blockaden können für eine ganze Reihe von Beschwerden verantwortlich sein, die zum Teil weit entfernt von der Wirbelsäule auftreten. Auslöser sind teilweise falsches Heben, Verdrehen oder zu schwache Stützmuskulatur. Durch chirotherapeutische Handgriffe lassen sich solche Blockaden lösen und die mit ihnen in Zusammenhang stehenden Beschwerden lindern.


Die Akupunktur ist ein Teilgebiet der Traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Sie geht von Lebensenergien des Körpers aus, welche auf definierten Längsbahnen, den Meridianen, zirkulieren und einen steuernden Einfluss auf alle Körperfunktionen haben.
Ein gestörter Energiefluss soll durch Reizung der auf den Meridianen liegenden Akupunkturpunkte wieder ausgeglichen werden. Die Reizung erfolgt durch Nadelstiche von sehr dünnen, sterilen Nadeln.
In der Orthopädie kommt die Akupunktur hauptsächlich als nebenwirkungsfreie Schmerztherapie zum Einsatz, z.B. bei Arthrose, Muskelverspannungen oder chronischen Rückenschmerzen.
Der Heilungsprozess eines verletzten oder entzündeten Gewebes durchläuft eine komplexe und präzise geregelte Serie von körpereigenen Vorgängen. Eine wichtige Rolle dabei spielen die Thrombozyten (Blutplättchen). Am Ort der Verletzung setzen sie Wachstumsfaktoren frei, die den Wiederaufbau des verletzten Gewebes initiieren und schmerzhafte Entzündungsvorgänge hemmen. Auf diesen wissenschaftlichen und durch Studien belegten Erkenntnissen beruht die ACP-Therapie, dessen hohe Konzentration an Wachstumsfaktoren die körpereigene Heilung unterstützt.
Wann kann die ACP-Therapie helfen? Bei den meisten Verletzungen des Bewegungsapparates, der Bänder und Sehnen, aber auch bei Muskelverletzungen oder Sehnenentzündungen kann die Heilung durch ACP unterstützt werden. Zu empfehlen ist die ACP-Therapie auch bei schmerzhaften, leichten bis mittelschweren Arthrosen (Knorpelschäden Grad I-III).

In unseren Gelenken sind die Knochen von einer glatten Knorpelschicht überzogen. Diese und die Gelenkschmiere ermöglichen ein reibungsarmes Gleiten. Die Gelenkschmiere dient nicht nur als Schmiermittel sondern bewerkstelligt auch die Ernährung des Knorpels. Ist diese Knorpelschicht geschädigt - z.B. durch ein dauerhaftes Missverhältnis zwischen Belastung und Belastbarkeit des Knorpels - spricht man von Gelenkabrieb, der Arthrose. Durch den Knorpelabrieb kommt es zu Entzündungen und Schmerzen, welche die Gelenkfunktion einschränken.
Bei noch nicht zu stark ausgeprägten Arthrosegraden bieten wir zur Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung die Hyaluronsäuretherapie an. Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit. Die Injektion von synthetisch hergestellter Hyaluronsäure soll die mechanischen Eigenschaften des Knorpels verbessern und die Alterung bzw. den Abrieb verhindern. Somit ergibt sich die schmerz- und entzündungshemmende Wirkung.
Typische Indikationen für eine Stoßwellentherapie sind unter anderem Fersensporn, Verkalkungen in der Schulter und Sehnenansatzentzündungen, wie beispielsweise beim sogenannten "Tennisarm".
Mittels eines Schallkopfes werden die Schalldruckwellen direkt von außen auf die Stelle gerichtet, die den Schmerz verursacht. Dabei sollen die Stoßwellen an der Schmerzstelle die Heilungsprozesse fördern, indem sie Durchblutung und Zellstoffwechsel anregen und dadurch zur Schmerzlinderung führen.

Das patentierte StimaWELL® System ist ein innovatives System für einen gesunden Rücken, es bietet durch dynamische Tiefenwellen eine multidimensionale Rückenanwendung. Hier werden wichtige Bausteine für einen entspannten und kräftigen Rücken kombiniert:
entspannte Stufenlagerung, ergonomische Matte mit Lordosekissen
bis zu 40°C aufgewärmte Matte
dynamische EMS-Tiefenmassage durch reine Muskelkontraktion
Muskelkräftigung durch EMS-Impulse als Präventionsmaßnahme
Die Extensionsbehandlung wird auch als Traktionsbehandlung bezeichnet, bei der die Gelenke und Wirbelsäule durch Zugkraft entlastet werden. Besonders in akuten Fällen werden die Nerven entspannt und die Bandscheiben entlastet. Dies wenden wir mit Erfolg sowohl bei den akuten als auch chronischen Schmerzen an der Hals- und auch Lendenwirbelsäule an.


Die Medizinische Lasertherapie nutzt die heilende Wirkung des Lichts. In der Orthopädie findet der sogenannte Soft-Laser (Low-Level-Laser) Verwendung, dessen Reizstärke unter der Wahrnehmungsschwelle des Menschen liegt und der somit sehr sanft, schonend und äußerst risikoarm wirkt. Diese schmerzfreie Therapie eignet sich daher auch für Kinder und schmerzempfindliche Personen.
Wirkung der Lasertherapie: Anregung des Stoffwechsels, Verbesserung der Durchblutung, Verminderung von Gewebeschwellungen, Hemmung von Entzündungen, Linderung von Schmerzen, Stärkung des Immunsystems und Beschleunigung der Wundheilung
Wenn bei Rückenbeschwerden die Physiotherapie oder andere konservative Therapiemassnahmen nicht ausreichend helfen, gibt es die Möglichkeit eine Spritzentherapie an der Wirbelsäule (wirbelsäulennahe Injektionen) durchzuführen. Wir führen bei Bandscheibenvorfällen oder auch bei der Verengung des Wirbelsäulenkanals (Spinalkanalstenose) Injektionen in den Wirbelsäulenkanal (PDA = Periduralanästhesie) als auch an die austretenden Nerven (PRT = periradikuläre Therapie, Spinalnervenanalgesie) durch.
Außerdem gibt es die Möglichkeit die Arthrose der kleinen Wirbelgelenke (sogenannte "Facettenarthrose") im Bereich der gesamten Wirbelsäule (Lenden-,Brust- und Halswirbelsäule) Da die Schmerzen häufig durch eine "Entzündung" des Gewebes hervorgerufen werden, wird hierzu in der Regel Cortison benutzt.
Diese Injektionen werden je nach Erfordernis zusätzlich unter Anwendungen eines Röntgengerätes kontrolliert, um den Ort der Schmerzentstehung gezielt zu erreichen.
